Artikel in der Nahezeitung 15.10.2015


Eröffnung der Drachenmühle

Der Abend selbst war aufregend, unser "worst case" war natürlich, es kommt keiner. Uff. Für den Fall hatten wir zumindest genug Getränke, um uns zu besaufen. Aber die kleinen Räumchen füllten sich schnell mit lieben Besuchern und bald begann man da und dort zu filzen: Steine im Wollmantel und kleine Filzdeckchen. Oben im Atelier war etwas mehr Platz (Die Nassfilzwerkstatt im Erdgeschoss bietet nur Platz für bis zu sechs Filzerinnen) und es wurde offiziell. Ich hatte mir eine extra kurze Rede ausgedacht und ausprobiert, nur 12 Minuten lang, aber Edith meinte später, ich habe mindestens dreimal so lange da oben geredet. Und ich merkte, dass ich nicht einmal sagen konnte, wo ich abgewichen war, und hatte ich das gesagt, was ich wollte?

Hier die ersten Bilder. Und endlich mal ein aktuelles Bild von uns zweien. Die Gesichter habe ich gebalkend, weil ich nicht von allen die Einwilligung zur Veröffentlichung einholen konnte. Sollte ich die bekommen, stelle ich das Original hier ein.

 

Das waren die ersten Eindrücke, nun legen wir beide mal die Beine hoch und loben uns selbst. Edith ist über mehr als eine Grenze hinaus gewachsen, denn sie hat noch nie vor Publikum etwas vorgeführt und angeleitet, dabei hatte sie selbst nur eine Woche Vorsprung mit dem Lernen. Denn vor lauter Renovieren kam ich nicht dazu, es ihr überhaupt beizubringen. Ich bin ganz schön stolz auf sie.


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